RAMSEIER Suisse AG
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RAMSEIER Suisse AG verlagert Weichpackungsproduktion von Kiesen (BE) nach Sursee (LU)

Die RAMSEIER Suisse AG verlagert die Produktion von Weichpackungen von Kiesen (BE) nach Sursee (LU). Das Schweizer Traditionsunternehmen investiert in zwei neue Weichpackungsanlagen am Hauptsitz in Sursee. Der Produktionsstandort in Kiesen wird per Anfang 2017 geschlossen.

 

Aufgrund der Verschiebung zu PET- und Dosengebinde sind die Ausstosszahlen der Weichpackungsproduktion der RAMSEIER Suisse AG am Standort Kiesen in den letzten Jahren markant gesunken. Nun konzentriert der grösste Obstverarbeiter der Schweiz die Produktion in Sursee. «Die Anlagen für Weichpackungen am Standort Kiesen genügen den heutigen technologischen Anforderungen nicht mehr und müssen modernisiert werden», sagt Christian Consoni, CEO der RAMSEIER Suisse AG. Darum investiere die RAMSEIER Suisse AG 6 Millionen Franken in zwei neue Weichpackungsanlagen in Sursee. «Der Getränkemarkt ist mit vielen internationalen Mitbewerbern hart umkämpft. Damit wir uns als KMU-Unternehmung behaupten können, müssen wir die Marktleistung und die Prozesse laufend verbessern und die Effizienz steigern.» Mit dem Bau von zwei neuen Weichpackungsanlagen am Standort Sursee sollen einerseits die Prozessabläufe gestrafft, andererseits das Weichpackungssortiment effizienter produziert werden. Am Standort Kiesen wird noch rund ein Jahr produziert; die Inbetriebnahme der zwei neuen Weichpackungsanlagen in Sursee ist per Ende Jahr 2016 geplant.

 

RAMSEIER Suisse AG will Entlassungen vermeiden

Am Standort in Kiesen sind heute 16 Mitarbeitende beschäftigt. Diese wurden bereits im Februar 2015 über die Pläne einer Produktionsverlagerung informiert. Mit mehr als der Hälfte der Mitarbeitenden konnte man eine Lösung finden – Pensionierungen und Arbeitsstellen in Sursee. Die restlichen sieben Mitarbeitenden werden beim Umstrukturierungsprozess von der RAMSEIER Suisse AG begleitet und unterstützt. «Für die Beschäftigten werden innerhalb der RAMSEIER Suisse AG sowie im Mutterunternehmen, der fenaco Genossenschaft, Lösungen gesucht», sagt Consoni.

 

Obst wird weiter in Kiesen angenommen

Neben der Weichpackungsproduktion wird in der Herbstzeit in Kiesen auch eine Mosterei betrieben. Hier wird das Mostobst aus den Regionen Bern, Wallis und Westschweiz angenommen und verarbeitet. Ziel ist es, nach Verlagerung der Weichpackungsproduktion nach Sursee, das Mostobst der Obstbauern aus der Region wie bisher anzunehmen. «Die Obstbauern dieser Region liegen uns sehr am Herzen. Auch wenn ab 2017 das Mostobst in Sursee statt in Kiesen gepresst wird, werden wir nach einer Lösung suchen und das Mostobst weiterhin in dieser Region annehmen. Somit bleiben wir ein zuverlässiger Partner», betont Christian Consoni.

Die Mostobstverarbeitung bis hin zur Veredelung zu Premiumprodukten, gehört zu den Kernkompetenzen der RAMSEIER Suisse AG. Jährlich verarbeitet das Unternehmen mit Hauptsitz in Sursee mehr als die Hälfte der gesamten Schweizer Mostobsternte.

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